Von Bücherheldin
1. Dezember

Conny Clax und die geheimnisvolle Flasche

Marie Loschek, 4. Klasse VS Gröbming

Am Montagmorgen nach dem Hexenfrühstück wollte Conny Clax wieder einmal einen Ausflug auf ihrem Besen machen. „Flinkaaaaa, Sinnfluuuug, wo seid ihr denn?“ rief Conny laut. „Hier bin ich, was ist los?“ schimpfte Flinka die Katze verärgert. „Ich möchte unbedingt wieder einmal mit dir auf Sinnflug eine Runde um den Hexenwald drehen!“, meinte Conny Clax. „Na gut, ich rufe Sinnflug den Besen herbei“, sagte Flinka. Kurze Zeit später kam Sinnflug vorbei. „Endlich kann ich mal wieder ein Abenteuer unternehmen“, rief der Besen. Conny Clax schnappte sich ihren Zauberstab sowie Flinka und los ging die Reise.

Die Hexe war glücklich, endlich wieder Loopings zu schlagen und schneller als der Wind zu fliegen. Als sie am Lieblingsplatz von Conny angelangt waren, ging Sinnflut nieder, um die zwei absteigen zu lassen. „Kommt, wir machen erst einmal eine Pause, bevor wir wieder die Heimreise antreten“, strahlte Conny Clax. Da sah sie plötzlich hinter einem Holunderbusch etwas glitzern und funkeln. „Was ist das da hinten?“, fragte sie verdutzt. „Kommt, wir sehen nach“, rief Flinka. Gemeinsam gingen sie vorsichtig in Richtung Busch. Und hinter dem Busch lag tatsächlich eine glitzernde Flasche. „Wow, so eine Flasche habe ich noch nie gesehen“, stammelte Conny. „Sie sieht irgendwie komisch aus“, fand Flinka. Conny hob die Flasche auf, um sie genauer zu betrachten. „Die nehme ich mit nach Hause“, sagte die Hexe. Zuhause angekommen nahm Conny Clax die geheimnisvolle Flasche mit in ihr Zauberbett. Sie strich sanft mit ihrer Kuscheldecke darüber und im selben Moment erschrak Conny, denn aus der Flasche dampfte es plötzlich heraus.

„Hallo, ich bin Dschinn der Flaschengeist und wohne in der besten Wohnung der Welt“, rief der Geist. „Träume ich gerade oder steht vor mir wirklich ein Flaschengeist?“ sagte Conny verblüfft. „Du träumst nicht, junge Dame, ich bin echt.“ Conny Clax sprang mit einem Satz aus dem Bett und stand ganz kerzengerade da. „Also meine Liebe, du hast einen Wunsch frei, den du dir schon lange gewünscht hast.“ Die Hexe dachte angestrengt nach und sagte dann: „Ich hätte mir so lange schon einen Mitbewohner gewünscht, der hier bei mir wohnt. Und ich hätte mir gedacht, du könntest bei mir wohnen, denn ich liebe solche Abenteurer wie du einer bist.“

„Ja, das würde ich gerne machen. Du könntest mir ein kleines Zimmer zaubern und ich bleibe bei dir.“ „Okay, hole mal deine Sachen und gehe durch diese Tür“, befahl Conny. Dschinn ging durch die Tür und staunte: „Das Zimmer ist perfekt, ich ziehe gleich ein.“

Am nächsten Morgen erzählte Conny ihren Freunden Flinka und Sinnflug diese Neuigkeit und alle waren begeistert. Conny Clax behielt sich Dschinn und die Flasche für alle Ewigkeit.

 

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