Von Bücherheldin
8. Dezember

Stella Superella – Diebstahl im Freibad

Ilvy Kremser, 4. Klasse VS Lafnitz

Hallo, mein Name ist Stella, und ich gehe in die vierte Klasse VS. Ich und meine Hündin lösen zusammen spannende Fälle. Der Name meiner Hündin ist Keyli. Ich wohne mit ihr und meinen Eltern in einem kleinen Haus, im Ort Lafnitz.

An einem schönen Samstagmorgen wollten ich und Keyli ins Freibad gehen und eine Runde schwimmen. Doch als wir dort ankamen, war es nicht so wie immer. Das Wasser fehlte. Die Pommesverkäuferin sagte aufgebracht: „Irgendjemand hat den großen Abfluss aufgemacht und den großen Stöpsel einfach mitgenommen. Das ganze Wasser ist weg!“

Schnell griffen wir ein. Ich sagte: „Wir übernehmen den Fall!“ „Ihr, mit eurer Detektivspielerei wollt den Fall lösen!“, sagte die Frau emport. „Ja!“, rief ich.

Enttäuscht gingen wir wieder nach Hause und überlegten, wo das Wasser nun ist. Wir überlegten und überlegten, aber uns fiel nichts ein. Am nächsten Tag gingen ich und Keyli noch einmal ins Freibad. „Wo ist denn dieser große Abfluss und wo fließt er hin?“, fragte ich die Pommesverkäuferin. „Der große Abfluss ist eine Art Kanaldeckel aus Kunststoff im Becken, und das Wasser fließt in die Lafnitz, wenn man ihn öffnet“, antwortete sie mir. (Die Lafnitz ist der Fluss im Ort.)

Wir bedankten uns mit Worten und Bellen. Dann machten wir uns auf den Weg zum Ufer der Lafnitz, das nicht weit entfernt war. Dort angekommen fiel uns sofort auf, dass das Wasser der Lafnitz über die Ufer getreten war.

Uns war sofort klar, dass es das Wasser aus dem Freibad war, das über die Ufer getreten war. Wir befragten die Menschen im Ort, ob sie etwas gesehen haben. Ein Kind sagte uns, dass es den Täter persönlich kannte, aber es uns nicht verrät, wer es ist. Sie sagte zu uns: „Er ist mein Freund. Ich kann ihn nicht verraten, aber ich gehe sehr gerne schwimmen. OK – ich gebe euch einen Tipp. Der Stöpsel ist bei mir zu Hause.“ Ich kannte dieses Kind nicht.

Nach einigen Stunden hatte ich herausgefunden, wo das Mädchen namens Ella wohnte. Keyli und ich gingen zu ihr nach Hause. Wir freundeten uns schnell an. In Ellas Zimmer entdeckte ich einige Bilder, auf denen immer derselbe Junge zu sehen war. Sie erklärte mir, dass es ihr Bruder Ernst ist. „Ist er zu Hause?“, fragte ich Ella. Da ging die Tür auf und Ernst fragte Ella, während er hereinging: „Hast du das mit dem Freibad wirklich niemanden erzählt?“

Da ich hinter der Tür stand, konnte Ernst mich nicht sehen, aber ich konnte alles mitanhören. Ich trat hinter der Tür hervor und Ernst sah mich erschrocken an. Als ich alleine mit ihm reden konnte, erzählte er mir sein Problem mit dem Freibad. Er meinte: „Ich kann leider nicht schwimmen. Meine Freunde aber gehen immer ins Freibad und haben ohne mich viel Spaß. Damit sie nicht ins Bad können, habe ich zusammen mit Ella den Stöpsel gestohlen. Ich weiß, dass das blöd von mir war, und es tut mir auch sehr leid.“ Ernst und Ella gaben mir den Stöpsel wieder und ich brachte ihn sofort zurück ins Freibad.

Ich wollte, dass Ernst die Angst vorm Wasser endlich verliert, und organisierte einen Schwimmkurs für ihn. Wir wurden gute Freunde. Ernst lernte schnell schwimmen und konnte mit seinen Freunden zusammen ins Freibad gehen.

ENDE

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